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- Ein Tag für mehr Sichtbarkeit!
Unser Patient*innen-Tag zu PVFS 18.10.2025, Brandenburg an der Havel Am 18. Oktober 2025 fand an der MHB der erste Patient*innen-Tag zum Postviralen Fatigue Syndrom (PVFS) statt. Die Veranstaltung wurde von uns Studierenden im Rahmen der Patientenuniviersität organisiert und richtete sich an Betroffene, Angehörige sowie Interessierte. Ziel war es, fundierte Informationen bereitzustellen und einen geschützten Raum für Austausch zu schaffen. ⓘ PVFS ist eine schwere, oft langanhaltende Erschöpfungserkrankung , die nach Virusinfektionen auftreten kann. Viele Betroffene erleben im Gesundheitssystem mangelnde Sichtbarkeit und unzureichende Unterstützung. Ein Grund dafür ist die unzureichende ärztliche Aufklärung über die Krankheit und Therapieansätze. Dadurch erleben viele Betroffene einen sehr anstrengenden Weg zur Anerkennung ihrer Diagnose. Die Planung und Durchführung des PVFS-Patient*innen-Tages lag in der Verantwortung von einem vierköpfigem Team von Studierenden der MHB . Über den Zeitraum von rund einem Jahr wurde an dem event gefeilt: Von der Entwicklung der Agenda, der Koodination der Referent*innen und der technischen Umsetzung einer hybriden Veranstaltung . Ziel war es, ein Programm zu schaffen, dass wissenschaftlich fundierte Informationen vermittelt und gleichzeitig den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht wird. Für die inhaltliche Gestaltung konnten verschiedene Expert*innen und Institutionen gewonnen werden, darunter das DiReNa-Netzwerk , die Selbsthilfegruppe Brandenburg , Frau Eichwede aus der Lokalpolitik, Herrn Triebel (Anwalt in Brandenburg) sowie die Ärzte Dr. Brüggemann (Chefarzt der Kliniken Wolletzsee ) und Dr. Matthes (Klinik Havelhöhe). Ergänzend wurde die Veranstaltung durch einen virtuellen Beitrag von Dr. von Hirschhausen unterstützt. Durch das hybride Format erreichte der Patient*innen-Tag ein breites Publikum: Etwa 50 Personen nahmen vor Ort teil, rund 100 Teilnehmende schalteten sich digital aus ganz Deutschland sowie aus Österreich zu. Etwa 50 Teilnehmer*innen nahmen am PVFS-Tag in Präsenz teil. Online waren es fast 100 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland und Österreich. Neben medizinischen Vorträgen und Einblicken in aktuelle Forschungsansätze gab es Beträge zu sozialrechtlichen Fragan und Strategien für den Alltag. Die Vorträge fanden dabei einmal in Präsenz und einmal online statt, damit die individuelle Dynamik der Gruppen berücksichtigt werden konnten. Ergänzende Programmpunkte wie eine gemeinsame Yoga-Einheit, kreative Pausenangebote, das Kunstprojekt " Breathe with Me " nach Jeppe Hein sowie eine Podiumsdiskussion sorgten aber dafür, dass es keine zwei getrennten Veranstaltungen, sondern ein gemeinsam erlebte Veranstaltung wurde. Die Stimmung an dem Tag war unglaublich berührend: Zwischen den Vorträgen merkte man, wie sehr die Menschen den Austausch gebraucht haben. Viele waren dankbar, nicht allein zu sein – und es gab Tränen, Lachen, ehrliche Fragen. Besonders bewegend war, wie offen die Teilnehmenden ihre Geschichten geteilt haben. Was ist die PatientenUniveristät? Die PatientenUniversität Brandenburg ist eine Initiative der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) in Kooperation mit Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. Ziel ist es, Menschen in Brandenburg Zugang zu verständlichen Gesundheitsinformationen zu geben und den Austausch zwischen Fachpersonen, Patientinnen und Interessierten zu ermöglichen. Dabei spielt Partizipation eine große Rolle: Bürgerinnen können sich aktiv einbringen und eigene Themen in Veranstaltungen einbringen. Das Konzept wurde gemeinsam mit Selbsthilfegruppen entwickelt und setzt darauf, dass alle auf Augenhöhe miteinander sprechen. So trägt die PatientenUniversität Brandenburg dazu bei, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken.
- "Finger weg von uns´rer Bildung!"
MHB Studierende protestieren vor dem Potsdamer Landtag. 28.05.2025, Potsdam Am 28.04.2025 versammelten sich mehr als 100 Studierende vor dem Potsdamer Landtag, um ihre Meinung zu den beschlossenen Kürzungen der Fördergelder lautstark kundzutun. Während die Studierenden draußen alles gaben, saßen 19 weitere Studierende im Sitzungssaal und protestierten still. Doch wie kam es überhaupt dazu? Im Jahr 2024 standen für die MHB zwei wegweisende Ereignisse an: Zum einen die Landtagswahl im September, deren Ausgang möglicherweise Einfluss auf die Finanzierung der MHB haben könnte, und zum anderen die Re-Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat, deren Ergebnis im Oktober veröffentlicht wurde. Hätte man zu dieser Zeit eine Umfrage unter den Studierenden durchgeführt, wäre der Großteil von ihnen vermutlich besorgter über die Re-Akkreditierung gewesen, da diese darüber entscheiden würde, ob die Universität überhaupt fortbestehen könne. Außerdem hatte sich der damalige (und jetzige) Ministerpräsident Dietmar Woidke öffentlich hinter die MHB gestellt und finanzielle Unterstützung zugesichert. Im März 2024 hieß es noch, dass es „ eher mehr und nicht weniger Geld “ geben werde. Sowohl Dietmar Woidke als auch Abgeordnete anderer Parteien schienen sich im Wahlkampf der besonderen Rolle der MHB für die medizinische Versorgung im Land Brandenburg bewusst zu sein, sodass die Zukunft der MHB gesichert schien. Als der Wissenschaftsrat im Oktober neben der Re-Akkreditierung auch das eigenständige Promotionsrecht empfahl und von einer beeindruckenden Entwicklung der MHB sprach, kullerten wohl auch die letzten Steine von den Herzen. Allerdings warnte der Wissenschaftsrat in diesem Zusammenhang auch davor, dass Kürzungen der Fördergelder das universitäre Niveau der MHB bedrohen würden. Aufgrund steigender Kosten in der Forschung wurde ein Bedarf von 8 Millionen Euro beim Land angemeldet, so Landrat Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhard. Worum geht es eigentlich? Konkret betrifft es 1,6 Millionen Euro, die von der Landesregierung ursprünglich für den Aufbau einer Fakultät für Gesundheitswesen an unserer Universität zugesagt wurden – ein zentraler Bestandteil der Vorbereitungen auf die Re-Akkreditierung der MHB im Oktober 2024. Dieses Geld wurde jedoch im Frühjahr 2025 kurzfristig gestrichen. Im Gegensatz dazu bleiben die 5 Millionen Euro Basisförderung, die die MHB vom Land Brandenburg bislang erhält, von den Kürzungen unberührt. Doch allein diese Mittel reichen bei weitem nicht aus, um die Universität langfristig auf einem universitären Niveau zu halten – geschweige denn weiterzuentwickeln. Die geplanten Kürzungen hätten laut Gutachten des Wissenschaftsrats vom Oktober 2024 erhebliche Folgen: Nicht weniger als das universitäre Niveau – und damit die Zukunft der MHB als Hochschule – wäre gefährdet. Diese Einschätzung wurde in aller Deutlichkeit ausgesprochen und ist ein deutliches Warnsignal an die Landespolitik. "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut" Deshalb sind wir, die Studierenden der MHB, am 28. April 2025 in Potsdam auf die Straße gegangen. Mit Plakaten, lauten Stimmen und klaren Botschaften haben wir vor dem Landtagsgebäude deutlich gemacht: Unsere Ausbildung, unsere Zukunft, unsere medizinische Versorgung in Brandenburg – das ist nicht verhandelbar. Und unser Protest war nicht umsonst: Am 5. Mai 2025 gab es Bewegung – die Landesregierung nahm die Kürzungen zumindest für das Haushaltsjahr 2026 teilweise zurück. Das bedeutet: Die Finanzierung unserer Hochschule ist vorerst gesichert. Ein wichtiger Etappensieg, auch wenn die langfristige Finanzierung weiterhin ungewiss bleibt. "RAUF mit der BILDUNG - RUNTER mit der KÜRZUNG" Wir möchten an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen – an alle, die dabei waren, die Schilder gemalt, Reden gehalten oder einfach mit Präsenz unterstützt haben. Dieser Tag hat gezeigt, was studentischer Zusammenhalt und Engagement bewirken können. Lasst uns dranbleiben – für eine starke, unabhängige MHB und für eine Zukunft, in der medizinische Ausbildung und Gesundheitsversorgung in Brandenburg nicht auf der Kippe stehen. "Hatschi - GESUNDHEIT! - Für wen? - FÜR ALLE!" Ein herzliches Danke! Wir danken allen Studierenden und Lehrenden, die bei der Demo Gesicht gezeigt und unsere Uni unterstützt haben. Euer Einsatz – jedes Schild, jede Trillerpfeife, jede Stimme – hat diese Veranstaltung zu etwas Besonderem gemacht. Das spürbare Engagement hat uns tief bewegt. Ein besonderer Dank gilt unserem AStA – Jan, Ruth, Jonas, Sebastian, Madeleine und David: Danke, dass ihr in den letzten Wochen so viel Zeit, Energie und Herzblut in die Vorbereitung gesteckt habt. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.
- Wir haben einen neuen AStA!
Bei der Mitgliederversammlung am 22.05.2025 wurde ein neuer AStA-Vorstand gewählt. Damit ging die Amtszeit des ersten AStA-Vorstands und der Beisitzer:innen zu Ende – ein Jahr voller Einsatz, Verantwortung und Herzblut. Im Namen aller Studierenden sagen wir: Danke! Danke für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, für euer Engagement, eure Ideen und euren Einsatz für unsere Universität. Ihr habt mit eurem Wirken den Grundstein gelegt und Maßstäbe gesetzt. Wir hoffen, ihr könnt nun etwas durchatmen und die gewonnene Zeit genießen – mit dem Wissen, viel bewegt zu haben. Ab kommender Woche nimmt der neu gewählte AStA-Vorstand seine Arbeit auf. Der neue Vorstand besteht aus: Vorsitzender: David Stellvertretender Vorsitz: Marc Finanzvorstand: Jan und Imogen Beisitz: Lucie und Ann-Katrin Wir wünschen euch einen erfolgreichen Start, viel Energie und Freude bei euren Aufgaben – und danken euch schon jetzt für eure Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und euch für die Interessen der Studierenden stark zumachen.
- Farbe als Sprache
Was ist eigentlich StuFu? StuFu - oder auch Studium Fundamentale - ist ein Wahlpflichtkurs, bei dem uns der „Blick über den Tellerrand“ oder in unserem Fall der Blick über das Medizin Studium hinaus ermöglicht werden soll, zukunftsorientiert und weltoffen. Zum einen können wir für uns neue Interessen finden, bereits bestehende erweitern und zum anderen lernen wir mit neuen Denkweisen an bestimmte Themen heranzugehen und uns auch komplexe Themen in einem bestimmten Bereich zu erarbeiten, mit dem wir uns ansonsten vielleicht nicht beschäftigt hätten. In diesem Semester standen uns 3 StuFu - Kurse zur Auswahl: Biografisch-dokumentarisches Theater, Psychoanalytische Kulturwissenschaft und Farbe als Sprache. Über den zuletzt genannten möchte ich nun ein bisschen berichten. Mit der Künstlerin Sabine Schall ging es für meine Kommiliton:innen und mich an 2 Wochenenden um das Thema Farbe als Sprache. Nach einer kurzen Einführung in die Materialien (Pigmente, Aquarell und Guache Farben, Kreide- und Buntstifte, Strukturpaste, Papier und Leinwand) und ihre Handhabung ging es auch schon los: wir fingen an unseren Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen und uns ohne Sprache aber mit Farbe auszudrücken - was auch das Ziel des Kurses war. Ganz auf die Sprache wurde natürlich nicht verzichtet, im Austausch mit der Dozentin erhielten wir bspw. Hilfestellungen und nützliche Tipps um unsere Kunstwerke voranzubringen oder zu vollenden. Und ich denke ich nehme nicht zu viel vorne weg, wenn ich sage, dass hier der ein oder die andere ein neues Talent entdeckt hat - aber seht selbst auf den Bildern.
- Schließung der HNO und MKG des UKRB - nächste Demo 10.01.2024
Am 20.12. fand die vom Ärzt*innen-Netzwerk Medifair e.V. organisierte Demo gegen die Schließung der HNO und MKG des UKRB statt. Zahlreiche Menschen versammelten sich auf dem Schulplatz, der in weihnachtlichem Flair erstrahlte. Dennoch war die Stimmung angesichts der Agenda gedrückt und gleichzeitig entschlossen. Die Menschen wollten ein Zeichen setzen – ein Zeichen dafür, dass die Schließung dieser beiden Abteilungen inakzeptabel ist und eine Katastrophe für die regionale und teils überregionale medizinische Versorgung darstellen würde. Der Konsens der Redner*innen war, dass überstürzte Fehlentscheidungen des Aufsichtsrates erkannt und rückgängig gemacht werden könnten. Herr Dr. Parsche sprach sich am Ende seiner „Mut-Rede“ für kreative und innovative Lösungen aus und zitierte Theodor Fontane, der damals schon zu sagen pflegte: „Am Mute hängt der Erfolg“. Die Folgen der Schließung von HNO und MKG hätten weitreichende Auswirkungen auf die wohnortnahe Versorgung. Das Patient*innenklientel dieser Kliniken, insbesondere Kinder und onkologische Patient*innen, müssten weite Wege auf sich nehmen, auch in akut lebensbedrohlichen Situationen. Nicht zuletzt beträfe es aber auch die medizinische Basis-Ausbildung junger Ärzt*innen im Land Brandenburg und besonders am Standort Neuruppin. Stagniert die Entwicklung des Universitätsklinikums mit diesem Schritt? Entwickelt sich das UKRB nun zu einem Haus der Grundversorgung, anstatt seinem neuen Namen gerecht zu werden? Kann eine breite medizinische Ausbildung sichergestellt werden, wenn wichtige Abteilungen wie die HNO und die MKG geschlossen werden? Werden weitere Abteilungen folgen? Wird das UKRB perspektivisch für Absolvent*innen der MHB, die am Beginn ihrer ärztlichen Laufbahn stehen, attraktiv bleiben, wenn das Versorgungsspektrum immer schmaler wird? In der Vergangenheit wurden größte Anstrengungen unternommen, die MHB als erste medizinische Universität in Brandenburg zu gründen, mit dem Ziel, die Versorgung langfristig im Flächenland Brandenburg zu sichern. Welches Signal seitens der Verantwortungsträger*innen ist es, nun die Versorgung durch solch einschneidende und übereilte Entscheidungen zu gefährden? War das gemeinsame Motto nicht: „Hand in Hand, für das Land“ (https://www.mhb-fontane.de/de/aktuellesartikel/hand-in-hand-fuer-das-land)?! Wo waren Lokalpolitiker*innen, aber auch Entscheidungsträger*innen der PRO Klinikholding bei der Kundgebung? Liegt Ihnen der Erhalt der Abteilungen HNO und MKG nicht am Herzen? Haben Sie (k)eine Meinung dazu? Sollten wir nicht ALLE gemeinsam ein Zeichen setzen und mit allen Kräften versuchen, öffentlichkeitswirksam politischen Druck auf Bund und Länder auszuüben, um die Finanzierung zu sichern? Die nächste Protestaktion wurde von Frau Dr. Harre, die als Mitorganisatorin die Moderation der Veranstaltung übernahm, für den 10.1.2024 angekündigt – wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung!
- VExUS ultrasound score by POCUS to quantify venous congestion in patients with ADHF
Vom 12. bis 14. Oktober 2023 fand das Dreiländertreffen der deutschen, schweizerischen und österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM, SGUM, ÖGUM) in der Rheingoldhalle in Mainz statt. Nachdem ich, Simon Seitz, meinen Abstract eingereicht hatte, wurde ich eingeladen, meine Studie vorzustellen, die ich im Rahmen meines wissenschaftlichen Praktikums durchgeführt hatte. Diese Studie ist eine prospektive klinische Kohortenstudie, die am Herzzentrum Brandenburg in Bernau durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Studie habe ich mittels eines kleinen Handheld-Ultraschallgeräts im Point-of-Care-Verfahren (POCUS) einen Ultraschallscore zur Quantifizierung des venösen Blutrückstaus (Veinous Excess Ultrasound Score VExUS) bei akut dekompensierten Herzinsuffizienzpatienten erhoben. Das Ziel war es, anhand dieses Scores den klinischen Verlauf sowie die Prognose der Patienten einzuschätzen und die Durchführbarkeit der VExUS-Messung mit dem relativ kompakten Ultraschallgerät Clarius HD C3 zu testen. Im Rahmen eines klassischen Posterkongresses wurden bei der Jahrestagung verschiedene Poster vorgestellt und nacheinander im Anschluss an einen kurzen Impulsvortrag besprochen. Hierbei stieß ich bei meinem Vortrag auf sehr großes Interesse und umfangreicher Zustimmung durch das Fachpublikum. Neben meiner Forschungstätigkeit war ich als Ultraschall-Instruktor des BIKUS Ultraschall SkillsLab zusammen mit einer Gruppe von Ultraschalltutoren der MHB vor Ort. Noch vor Beginn des eigentlichen Kongresses konnten wir bereits am Mittwoch an einer fantastischen Tutor*innenschulung der AG Studierende in der DEGUM teilnehmen. Dort haben wir unsere Didaktik-Skills verbessert, mit den neuesten Simulatoren experimentiert und unser Wissen in der Musculoskeletal-Ultraschall-Diagnostik erweitert. Durch den regen Austausch mit Tutoren anderer Universitäten konnten wir vielfältige neue Impulse für zukünftige Lehrveranstaltungen sammeln. Die spannenden Fachvorträge haben uns zahlreiche frische Einsichten geliefert und auf dem Kongress konnten wir uns über den neusten Stand der Technik in der Industrieaustellung informieren. Wir haben außerdem interessante wissenschaftliche Gespräche mit anderen begeisterten Ultraschall-Experten geführt. Durch ein umfangreiches Studierendenprogramm im Rahmen des Kongresses konnten wir die Integration der Studierenden in die DEGUM weiter voranbringen. Es gab produktive Diskussionen und vielversprechende Ansätze für eine zukünftige Zusammenarbeit.
- Ultraschall-Ausflug nach Mainz
„Auf nach Mainz“, hieß es für neun SononautInnen am 10. Oktober in Berlin am Hauptbahnhof. In Mainz fand dieses Jahr vom 11. – 14. Oktober der größten deutschsprachigen Ultraschallkongress statt, das sog. „Dreiländertreffen“ (DLT). Als Ultraschall-Fans wollten wir uns dieses Event natürlich auf keinen Fall entgehen lassen! Um Reisekosten zu sparen, setzten wir uns also am Dienstagabend in einen der letzten Züge nach Mainz. Nach einiger Verspätung und einer Beinahe-Strandung in Köln erreichten wir gegen 01:30 Uhr dann doch noch unsere Unterkunft. Nach einer kurzen Nacht erwartete uns am Mittwoch ein ganzer Tag TutorInnen-Schulung, organisiert von der AG Studierende in der DEGUM und dem Ultraschall-Skills-Lab der Mainzer Universität. Neben Didaktik-Trainings konnten wir hier auch an coolen Simulatoren experimentieren und unsere MSK-Ultraschall-Skills weiter ausbauen. Von Donnerstag bis Samstag ging es für das ganze Team in die Rheingoldhalle auf den Kongress. Dort haben wir tollen Fachvorträgen gelauscht, mit neuen Ultraschallgeräten spielen dürfen und uns bei den studentischen Veranstaltungen beteiligt. Zwei unserer Sonotutor*innen haben auch auf dem Posterkongress glänzen können mit der Vorstellung ihrer WiPra Themen. Cave Spoiler: Wir hatten auch die Gelegenheit unser neues Ultraschall-Zertifikat auf dem großen Kongress vorzustellen und sehr viel gutes Feedback erhalten. Freut euch auf sehr bald folgende Infos dazu. Last but not least, können wir euch voller Stolz berichten, dass unser Tutor Mathias in den Vorstand der AG Studierende in der DEGUM gewählt wurde. Mit sehr viel neuer Motivation und Begeisterung für die Ultraschall-Lehre sind wir nun wieder zurück im Land Brandenburg und freuen uns auf Euch beim nächsten Tutorium und freien Schallen. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung der MedSI bedanken!
- Tonotopie
Mit “Tonotopie” startet am Samstag den 18.11.2023, ab 22 Uhr eine öffentliche, technoide Veranstaltungsreihe im Haus der Offiziere (Magdeburger Straße 15, 14770 Brandenburg). Organisiert von den Studierenden der medizinischen Hochschule Brandenburg wird fortan einmal im Semester zu Rave und Ektase eingeladen. Zum Auftakt begleiten euch fünf lokale Künstler auf einem Floor durch die Nacht: Headliner bilden THBX [skarabeus], ein aufstrebender Newcomer der EBM- und Wave-Szene und Monoton [panzerwerk/exquisite-berlin] ein lokaler Oldschooler der Stadt. Freut euch außerdem auf Sclaverand [skarabeus], ein Duo bestehend aus Isthmus und Klangwergkh, sowie auf Auriga [nachtrausch]. THBX [skarabeus] https://soundcloud.com/skarabaeusounds Sclaverand [skarabeus] https://soundcloud.com/skarabaeusounds Monoton [panzerwerk/ exquisite berlin] https://soundcloud.com/luca341 Auriga [nachtrausch] https://soundcloud.com/djauriga VVK per Mail unter daniel.fuhrmann@mhb-fontane.de (Betreff: Tonotopie) & Abendkasse
- Geschlecht in der Medizin
Im Rahmen des deutschlandweiten GiM (Geschlecht in der Medizin)-Projekts der BVMD (Bundesvertretung für Medizinstudierende), wurde zu Beginn des Semesters die AG „Geschlecht in der Medizin“ neu gegründet. Ziel der AG ist es wissenschaftlich basierte Fakten, die der erste Schritt in die personalisierte Medizin sind, weiterzugeben. Alle Studierende der Medizin und Psychologie sind herzlich eingeladen und dürfen sich auf spannende Vorträge 1x pro Monat und weitere Aktionen freuen. Der erste Vortrag fand im Rahmen der Etablierung der IAG (Integrierten Arbeitsgruppe) Gender und Diversity in der Gesundheitsversorgung von Fr. Dr. med. Roya Ostovar, Funktionsoberärztin der Abteilung für Herzchirurgie am Immanuel Klinikum Bernau/ Herzzentrum Brandenburg mit dem Titel: „Geschlechtsunterschiede bei kardiovaskulären Erkrankungen. Sind Sie relevant?“ statt. Langzeitziel ist in Zusammenarbeit mit der IAG das Thema Gendermedizin fest in das Curriculum miteinzubinden. Ihr wollt mehr erfahren oder selbst mitwirken? Anbei die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme: AG GiM Leitung + IAG Leitung: iag-gender-diversity@mhb-fontane.de
- Welcome Fünfties
... hieß es am Nachmittag des 06.10.2023 in Brandenburg an der Havel. Mit einer Stadtrallye wurde die Zeit für das nun 5. Semester in Brandenburg an der Havel eingeleitet. In 3 Gruppen sind wir bei leicht regnerischem Wetter losgezogen und haben uns den Aufgaben gestellt: Als Sanitäter*innen haben wir die Patient*innen gefangen und ins Krankenhaus gebracht, damit Ihnen dort ein paar wirksame Tropfen mit Pfefferminz-Geschmack verabreicht werden konnten; wir waren bei der Brandenburger „Wer wird Millionär?“ Edition und haben Fragen zur Gründung der MHB, den Dozenten und Ihren Talenten und natürlich auch zu Loriot und seinen Möpsen beantwortet; an einem bunt-gemischten Musikquiz teilgenommen und wir haben auf dem Marienberg unser Wurfgeschick in die allseits bekannten roten Becher bewiesen. Neben der ein oder anderen schönen Ecke Brandenburgs hatten wir auch die Gelegenheit einige der höheren Semester kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Nach der Stadtrallye und der Siegerehrung ging es dann weiter zur Semester Opening Party ins Haus der Offiziere. Das Siegerteam der Stadtrallye konnte sich hier zudem noch über einen Getränke Gutschein freuen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle Organisator*innen und Unterstützer*innen der Gruppen und der Stationen!
- Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit
Hallo an alle 🩶 Mein Name ist Hannah und ich studiere aktuell im 5. Semester Medizin an der MHB und bin somit gerade von Neuruppin nach Brandenburg an der Havel umgezogen. Für meine kommende Zeit in Brandenburg werde ich das Team der MedSI bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Falls ihr also etwas zu berichten habt (gerne inkl. Fotos) schreibt mir gerne eine Mail an hannah.jaeger@mhb-fontane.de, dann lade ich das hier im Blog und/ oder auf Instagram (medsi_mhb) hoch. Wenn Ihr Lust habt, uns beim Webdesign, dem Shop oder mit ganz neuen Ideen zu unterstützen, dann meldet euch gern über MedSI-PR@mhb-fontane.de!
- Vielfalt statt Hetze!
Wir gegen Rechts! 01.11.2018 Schon seit Monaten planen wir dieses Projekt: Die Wand vor der Stadtverwaltung in der Fehrbelliner Straße war einst ein Zeichen für Freiheit, Gemeinschaft und Frieden. Dann wurde sie immer wieder mit rechten Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Doch wir wollen das nicht hinnehmen! Die Studierendenschaft der Psychologie und der Medizin haben in diesem gemeinsamen Projekt die Patenschaft für die Wand übernommen und sie wieder hergerichtet, als ein Zeichen gegen Hetze, gegen Rechts und für Vielfalt. Frei nach dem Motto #wirsindmehr, werden wir nicht zulassen, dass rechtes Gedankengut auf dieser Wand Platz findet. Mithilfe unseres Anatomiedozenten Herr De Matteis, der uns bei der künstlerischen Umsetzung sehr geholfen hat, bemalten wir vergangenen Dienstag die Wand. Auch der Bürgermeister unterstützt unser Projekt: Gemeinsam mit uns weihte er sie ein, indem er das Wort "Frieden" mit den beiden Vorsitzenden der jeweiligen Fachschaften Jan Auswitz und Sven Fischer auf die Wand sprühte. Wir sind mehr!












